Ding Dong

Heute war zuerst das Führungslager in der Kurbelwelle dran, welches ersetzt werden sollte. Also eine Kernseife klein geschnitzt und die Späne ins Mittenloch des Lagers gedrückt. Eine dicke Schraube diente als Treibdorn, der große Hammer verdichtete die Seife. Immer wieder Seife nachgefüttert und irgendwann setzte sich das Lager in Richtung Freiheit in Bewegung. Seife wieder raus, neues Lager rein. Danach reinigte ich die Getriebeglocke und bestückte sie mit den besterhaltenen Teilen beider Glocken. Anschließend kam sie an den Motor. Das Schwungrad wollte bei der Demontage erst nicht vom Motor ab und dann nicht aus der Glocke raus. Somit hatte ich schon etwas Schiss vor dem Einbau. Entsprechend erstaunt war ich, als ich das Schwungrad einfach so in die Glocke heben konnte und es noch einfacher auf die Kurbelwelle flutschte. Cool!  😎 „Ding Dong“ weiterlesen

Abgehangen

Heute durfte der 814 mit den Hinterbeinen endlich wieder auf festen Boden. Mein Elan, die gammeligen Felgen etwas aufzuarbeiten, hielt sich in engen Grenzen. Es dauerte halt auch viel zu lange. Am Ende hatte ich falsch geschaut und garkeinen cremeweißen Lack mehr da, wollte die Räder aber fertig haben und montieren. So bekamen die Innenseiten der inneren Räder keinen Lack und auch keine Liebe, die Zwillinge schauen sich gegenseitig nun in Schwarz an und ganz außen sind die Felgen jetzt Arktikweiß. Brutales Weiß, brennt regelrecht in den Augen…  😳 „Abgehangen“ weiterlesen

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen…

Die Arbeit hält einen ganz schön auf. Eigentlich müsste man sie abschaffen. Andererseits würde sich dann ja wieder nichts mehr ändern, das würde mich noch mehr ankotzen.
Jedenfalls geht er derzeit nach wie vor voran. Normalerweise geht zusammen bauen immer recht zügig, doch hier sind immer wieder Brocken zu entrosten und zu lackieren, das hält auf. Trotzdem, ich bin sehr zufrieden. „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen…“ weiterlesen

Die Challenge…

Es war eine gute Idee, Urlaub und „Schrauberferien auf dem Bauernhof“ zu kombinieren. Die Losbrechmomente, einfach mal anzufangen, sind bei mir enorm hoch. Sieht man ja an den ersten Tagen der Challenge. Ich hatte auch ziemlich Schiss vor den schweren Brocken. Doch dann beteten wir einen erstklassigen Helfer herbei und schon rollte die Sache.

Die Challenge ist verloren, aber ich habe dabei nur gewonnen. Die Kupplung ist ziemlich runter und eine neue auch schon auf dem Weg nach Albessen. Die vordere Hälfte der Kardanwelle liegt beim Antriebswellenservice, wird gekürzt, bekommt ein neues Mittellager und etwas Liebe. Für die hintere Hälfte hätte ich kein Geld mehr, daher muss die noch etwas warten. Die Hinterachse ist gereinigt und lackiert, wartet auf Um- und Einbau. Vorher muss ich aber noch die Blattfedern streichen. Auch Glocke und 6-Gang Getriebe sollen noch erblauen. Einige andere Teile müssen auch noch entrostet, gereinigt, entfettet und lackiert werden, in schwarz, blau oder weiß.

Heute waren die Bremsankerabdeckbleche der Hinterachse dran. Einmal mit der Flex und der groben CSD-Scheibe drüber und -schwupp- war ein Teil des kleinen Fingers weg. Immerhin erst beim letzten der 4 Bleche. Nach einem Pflaster und einer Futterpause strich ich die Bleche noch je 2x von beiden Seiten mit dem guten Rostio Rostumwandler. Zum schwarz Streichen kam ich dann aber nicht mehr, weil ich die Schnauze gestrichen voll hatte…