Doch lieber Fahrgestell

Heute kam der Koffer runter. Er war zu schwer und zu groß, also nochmal neu.

Nee, natürlich nicht nochmal alles auf Anfang! Aber der Koffer kam wirklich runter, bzw. eigentlich hoch und der LKW drunter raus. Der Platz am Rinderstall war gerade so groß, dass die beiden hintereinander passten. Das liegt allerdings auch an einem Schneeschieber, der sich vor den 814 verlaufen hatte und jetzt seine Heimat nicht wieder findet.

Wir!? Hatte ich „wir“ geschrieben? Aber hallo! Moritz ist wieder da und zieht wieder sein eisernes Hilfs- und Motivationsprogramm durch. So lang wie heute waren meine 814-Schichten meistens nicht, wir kamen super voran und hatten sogar noch reichlich Spaß dabei. Ich hätte mich auch nicht getraut, den Koffer alleine ab zu satteln. Das war eine meiner besten Entscheidungen, denn wir mussten mehrmals die Höhe noch vergrößern, weil das Heck des unbelasteten LKW so hoch steht und mehrmals den Koffer mit nach vorne ziehen wollte. DAS hätten die Stützen garantiert nicht mitgemacht. Aber es ging alles gut. Sehr gut sogar.

Weil der Koffer auf seinen Stelzen doch ziemlich herum wackelte, organisierten wir Paletten und stabilisierten ihn damit. Bombenfest. Jetzt schweißte ich von unten die Stützenaufnahmen fertig, das war vorher kaum machbar. Währenddessen machte Moritz die Befestigungslöcher des Koffers von innen schweißbar. Ich schraubte 4 Schrauben mit Bundmuttern ein und schweißte die Muttern innen fest. Dann die nächsten, die nächsten, wieder die nächsten,… Anschließend durfte ich Feierabend machen. 😉

Diese gute Laune ist echt anstrengend, Freude und Euphorie nahezu unerträglich. 😉

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