Kein Schlauch

Letztes Mal hatte ich das Messingrohr des Luftpressers mit Schneidringverschraubungen neu zusammengeflickt und das Betriebsbremsventil mit neuen Leitungen versehen, bevor mir das Schlauchmaterial ausging und ich nochmal bestellen musste. Heute sollte endlich die bestellte Bremsleitung kommen. Tat sie auch, nur leider wartete sie nicht an der DPD-tauglichen Versandadresse, wohin ich zwei Zurrgurtschienen aus dem Koffer gebracht hatte, sondern wurde noch etwas privat spazieren gefahren. Morgen soll ich sie dann bekommen, heute konnte ich mir also Zeit lassen. Bei diesem tollen Wetter auch kein Problem.

Ich kam dann irgendwann wieder an die Halle. Sigi war immer noch am Basteln. Wir unterhielten uns kurz über verschiedene Problemstellen an Robur und Mercedessen, dann ging ich erst mal einen Salat futtern. Als Sigi gerade Feierabend machen wollte, traf ich zum Schichtwechsel ein. Da ich die Bremsanlage sowieso nicht fertig machen konnte, entschied ich mich für das Schweißen des Daches. Die rausgerosteten Posileuchten hatten ja einigermaßen spektakuläre Löcher hinterlassen und weil der 814 bald wieder im Freien parken soll, mussten die langsam mal zugemacht werden.

Ich schliff erstmal mit der Fächerscheibe rund um den Rost das Blech frei, um zu sehen, wie weit die braune Pest ging. Danach sägte ich den Rost mit der Luftsäge großzügig heraus. Da ich auf den Ausbau des Himmels vorerst verzichtete, konnte ich das neue Blechstück nicht von innen her anzeichnen, sondern musste nach dem Biegen und Kanten Stückchen für Stückchen wegschneiden, was zu viel war. Es dauerte, aber es gelang. Mit einem Magneten setzte ich das neue Blech ein und heftete es fest. Danach Pünktchen für Pünktchen, bis alles zu war. Schweißpunkte verschliffen und anschließend die zweite Seite mit dem gleichen Programm. Am Schluss kam 2K Epoxygrund drauf, nachdem ich mich noch erkundigt hatte, ob man auf dem Zeug spachteln kann. Ganz ohne Spachtel geht es leider nicht.

Ich strich noch am Hilfsrahmen die paar Stellen, an denen die Grundierung immer noch zu dünn war. Wenn das Wetter mitspielt, wird der Hilfsrahmen draußen gespritzt, sobald der 814 wieder aus eigener Kraft rollt. Deswegen musste die Grundierung jetzt endlich mal fertig werden, ich hatte mich schließlich auch schon lange genug davor gedrückt.

Zum Abschluss des heutigen Schraubtages kümmerte ich mich nochmal um den fahrerseitigen Spiegel. Ein Teil für die Halterung hatte ich schon lange hier liegen, bisher aber noch keine passende Gelegenheit für den Einbau gefunden. Leider rastet der Spiegel immer noch nicht sauber ein, sondern lummelt nach wie vor weich herum. Also demnächst nochmal… 🙁

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